TRAUMTRIKOT. Alex’ Aufruf.

NUR NOCH BIS ZUM 30. NOVEMBER 2012: Designe Dein Traumtrikot auf traumtrikot.de !!!

Die Deutsche Fernsehlotterie startet gemeinsam mit Do You Football & dem FC St. Pauli einen einmaligen Wettbewerb: Unter dem Motto „Traumtrikot – Dein Design für den guten Zweck“ seid Ihr, die Fans und kreative Köpfe, aufgerufen, ein Trikot für die Kiezkicker zu entwerfen. Das Besondere: Der Sieger-Entwurf wird anschließend produziert und für den guten Zweck verkauft. Und beim Heimspiel gegen Hertha BSC (April 2013) werden die Profis des FC St. Pauli das „Traumtrikot“ auch tatsächlich tragen!

Entwürfe können bis zum 30.11.2012 per E-Mail oder Post an die Deutsche Fernsehlotterie gesendet werden. Eine prominente Jury trifft eine Vorauswahl, die besten Entwürfe gehen dann ins Online-Voting – und die Fans entscheiden über den Sieger!

Die Erlöse aus der „Traumtrikot“-Aktion kommen der Aktion „Kinderreisen – Ein Platz an der Sonne“ der Deutschen Fernsehlotterie zugute. Offizieller Partner der Aktion „Traumtrikot“ ist die Sportplattform Spox.com. Starfotograf und Video-Künstler Paul Ripke wird prominente Unterstützer der Aktion visuell in Szene setzen. Die musikalische Begleitung liefert die Band „Le Fly“.

Zum Spiel gegen Hertha BSC wird der Gewinner Gast in der Loge der Deutschen Fernsehlotterie sein. Dort kann er die Spitzenpartie in der einmaligen Atmosphäre des Millerntor-Stadions genießen – und bekommt natürlich sein ganz persönliches Trikot-Exemplar überreicht.

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Bernd am Ball – Ein Novemberabend in Berlin.

Ich bekomme einfach die trübsinnige Laune nicht weg, die mich vorgestern im halbvollen Berliner Olympiastadion im kalten Nebel beschlichen hat. Es ist wie ein Trennungsschmerz, so ein leichter, so ein eher wehmütiger. Nicht über den Verlust, sondern darüber, dass die Dinge nicht mehr so sind, wie sie mal waren.

Da hat vorgestern keine Truppe von Rumpelfußballern gegen den großen Hauptstadtclub verloren, sondern eine durchschnittliche Zweitligamannschaft hat in einem durchschnittlichen Zweitligaspiel gegen eine durchschnittlich spielende Zweitligapitzenmannschaft in einem durchschnittlich besetzten Olympiastadion bei sehr durchschnittlichen herbstlichen Wetterverhältnissen verdient mit 0 zu 1 verloren. Pure Normalität also. Einzig die wieder einmal vielen tausend Fans, die aus Hamburg mit dabei waren, sind alles andere als durchschnittlich.

“FC St. Pauli mit erfreulichem Jahresüberschuss/Zweitligist weiterhin mit gesunder Wirtschaftskraft/ Erstmals Konzernabschluss” heißt es im Vereinsnewsletter von heute. Super. Konzernabschluß. Tolle Zahlen, besser zumindest als 15 Punkte aus 14 Spielen. Wo das hinführt ? Die Herthafans hatten da gestern schon eine Meinung, die auf einem Transparent zu lesen war : “‘früher Käptn Hook, heute Hipsterclub. Glückwunsch St. Pauli.” Das saß.

Später im 22.58 Uhr – Zug debattierten wir dann zwar nicht mit Käptn Hook, aber mit seinem Dienstgradkollegen Käptn Clepto und da war sie dann wieder, die gute alte Zeit. Als das Bier im Zugrestaurant alle war, ging es mit Hefe weiter, der eine Nebel wich dem anderen und der FC St. Pauli war wieder der FC St. Pauli. Für eine Nacht.

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Fans designen das Trikot des FC St. Pauli

Die Deutsche Fernsehlotterie startet gemeinsam mit Do You Football und dem FC St. Pauli einen Designwettbewerb für den guten Zweck!!!

Die Deutsche Fernsehlotterie als Hauptsponsor des FC St. Pauli ruft gemeinsam mit Do You Football, dem Ausrüster des Vereins, und dem Hamburger Zweitligisten einen einmaligen Wettbewerb ins Leben: Unter dem Motto „Traumtrikot – Dein Design für den guten Zweck“ sind Fans und kreative Köpfe aufgerufen, ein Trikot für die Kiezkicker zu entwerfen. Das Besondere: Der Sieger-Entwurf wird anschließend produziert und für den guten Zweck ver-kauft. Und beim Heimspiel gegen Hertha BSC (April 2013) werden die Profis des FC St. Pauli das „Traumtrikot“ auch tatsächlich tragen!

Entwürfe können bis zum 30.11.2012 per E-Mail oder Post an die Deutsche Fernsehlotterie gesendet werden. Eine prominente Jury trifft eine Vorauswahl, die besten Entwürfe gehen dann ins Online-Voting – und die Fans entscheiden über den Sieger!

„Wir freuen uns, diese in der Bundesliga bislang einzigartige Aktion für den guten Zweck umsetzen zu können und den Fans die Möglichkeit zu bieten, ein echtes Spieler-Trikot zu gestalten“, so Christian Kipper, Geschäftsführer der Deutschen Fernsehlotterie.

Auch Michael Meeske, Geschäftsführer des FC St. Pauli, ist von der Aktion begeistert: „Das ist eine tolle Idee, die wir gerne unterstützen und ich bin sicher, dass wir zahlreiche kreative Vorschläge erhalten werden und am Ende ein außergewöhnliches Trikot präsentieren können.“

Die Erlöse aus der „Traumtrikot“-Aktion kommen der Aktion „Kinderreisen – Ein Platz an der Sonne“ der Deutschen Fernsehlotterie zugute. Die „Kinderreisen“ ermöglichen Kindern aus sozial benachteiligten Familien eine Woche Urlaub in einem Feriencamp. Für viele der Kinder ist dies der erste Urlaub in ihrem Leben.

Offizieller Partner der Aktion „Traumtrikot“ ist die Sportplattform Spox.com. Starfotograf und Video-Künstler Paul Ripke wird prominente Unterstützer der Aktion visuell in Szene setzen. Die musikalische Begleitung liefert die Band „Le Fly“.

Zum Spiel gegen Hertha BSC wird der Gewinner Gast in der Loge der Deutschen Fernsehlotterie sein. Dort kann er die Spitzenpartie in der einmaligen Atmosphäre des Millerntor-Stadions genießen – und bekommt sein ganz persönliches Trikot-Exemplar überreicht. Einsendeschluss ist Freitag, der 30.11.2012. Entwürfe können per E-Mail geschickt werden an: traumtrikot@fernsehlotterie.de oder per Post an: Deutsche Fernsehlotterie, Stichwort „Traumtrikot“, Harveste-huder Weg 88, 20149 Hamburg.

Da unter anderem die Vorgaben der Deutschen Fußball Liga erfüllt werden müssen, werden alle Teilnehmer gebeten, sich unter www.fernsehlotterie.de/traumtrikot über die Teilnahmebedingungen zu informieren.

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Das große DO YOU FOOTBALL-Gewinnspiel

DO YOU FOOTBALL startet mit Veröffentlichung der neu gestalteten Seite von FC St. Pauli FM ein Gewinnspiel zur nächsten Partie am Millerntor gegen Dynamo Dresden. Wie Ihr was für Euch und Euer Team gewinnen könnt, das erzählt Maik Nöcker von FC St. Pauli FM in diesem Clip – viel Spaß beim Anschauen & viel Erfolg beim Mitmachen!!!

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Bernd am Ball – Tusche

Vielleicht ist das dieser verdammte Unterschied, wenn Du aus einer englischen Woche 7 Punkte mitnimmst oder wenn Du in so einer Woche Spiele wie gegen Aalen und Regensburg abgeliefert hast. Wie Torsten (‘Tusche’ oder ‘Fußballgott’, er hört auf beides) Mattuschka das Ding zum 2:2 trifft, das hebt einen nicht nur aus dem Sessel/Sitz/Fußgelenk, das hat zu 100 % etwas mit Selbstbewußtsein zu tun. Sicher, auch das 1:0 war wahnsinnig sehenswert, aber den kann Tusche; ich bin mir sicher, dass er davon im Training bei 10 Situationen acht macht. Deshalb ist das eine Situation, die die Defensive (hier der ansonsten gute Kringe) verhindern muss. Aber der zweite Treffer, das ist ein Treffer des Selbstvertrauens und des Glücks, aber eben beides. Mir hat imponiert, wie der FCSTP das Spiel nach der Pause an den Hörnern gepackt hat, wie stark der Wille war, dieses Spiel zu drehen. Die Mannschaft ist eben nach dem überraschenden Rückstand nicht auseinender gefallen, sondern hat sich in der Pause gesammelt und noch mal neuen Mut geschöpft. Das ist DIE Erkenntnis des Freitag Abends, finde ich. Dass die Mannschaft intakt ist, dass der Charakter stimmt, dass die Arbeitsmoral stimmt. Leider steht im Ergebnis wieder nur ein Punkt und das ist eben auch die Wahrheit. Abstiegsplatz nach immerhin einem guten Viertel der Saison. Unser FCSTP hat dieses Jahr wohl keine Mannschaft, die mal eben eine Siegesserie von fünf Spielen startet, sondern ich befürchte, dass es im Moment so ein wenig im Schneckentempo weitergehen könnte. Wenn nicht, tja, wenn nicht der neue Sportlehrer Michael F. ungeahnte Kräfte freisetzen kann, was aber wohl eher unwahrscheinlich ist. Wir haben ja hier auf der Seite in dieser Woche ein wenig diskutiert, wie man die Entscheidung pro Frontzeck einordnen kann. Ich für mich hab’ damit so ein wenig meinen Frieden gemacht, und zwar, weil ich befürchtet habe, dass es viel, viel schlimmer kommen könnte, ich sag’ nur: Funkel. Trotzdem, Frontzeck muss liefern. In zwei Wochen geht es nach Paderborn, auch keine Laufkundschaft, und wenn wir da verlieren, wird es langsam brenzlig. Insofern können wir dem guten Michael nur das allerbeste Händchen wünschen.

Zwei Sachen habe ich noch:

Hannover 96
Klar, alle Witze über die Stadt sind gerechtfertigt, von Bettina Wulff, Maschmeyer und all den anderen fange ich gar nicht erst an. Aber was ausgerechnet Mirko Slomka, dem ich persönlich bis vor zwei Jahren auch nicht viel zugetraut habe, da aufgebaut hat, ist mittlerweile spektakulär zu nennen. Wie die mit Schlaudraff, Huszti, Ya Konan, Abdellaoue und Diouf gegen einen starken deutschen Meister auf den Ausgleich gegangen sind, das war schlicht mitreißend. Und das ist ja kein Einzelfall mehr, die Europaleague-Auftritte von H96 gehören wirklich zum allerbesten Inventar des Wettbewerbs. Warum nur hat Hannover das ausgerechnet beim HSV nicht gezeigt?

Bruno L.
was meint der eigentlich, wer er ist? Arsène Wenger, oder was? Der haut da um sich gegen Medien und Publikum, das ist nicht lustig, das ist nicht ehrlich, das ist einfach nur blind. Kommt rüber, wie eine beleidigte Leberwurst, dabei haben wohl eher die Fans Grund, die Nase voll zu haben. 6 Punkte aus sieben Spielen, in der EuropaLeague ein 2:2 zu Hause gegen Bukarest und ein 0:2 bei Molde, das nun wirklich nicht zu den ersten Adressen in Europa gehört. Und dann darf nichts gesagt werden? Ich war am Samstag noch auf einem Geburtstag in der Nähe von Stuttgart, die haben da eine ziemlich klare Meinung dazu, Bruno ist längst überfällig. Es gibt eine Geschichte, die Bruno ganz gut kennzeichnet. Beim HSV schickte er einst seinen Assistenten Eddy Sözer zu Superstar Ruud van Nistelrooy, er möge dem Niederländer mal Tipps zum Stellungsspiel geben. RvN hat mit einer Geste darauf geantwortet, er schnippte sich so ans Ohrläppchen, als ob er eine Fliege verscheuchen wollte und drehte sich kommentarlos von dem 30 Zentimeter kleineren Sözer weg. Der ging zurück zum Chef und dann waren beide beleidigt. Bruno, such Dir was Neues.

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DO YOU FOOTBALL und NestWerk e.V. starten gemeinsame Charity-Trikot-Aktion

DO YOU FOOTBALL und NestWerk e.V. sind langjährige Partner, das Hamburger Fußball-Label stattet bereits seit vielen Jahren die Legenden und die vielen Helfer am ‘Tag der Legenden’ aus. Um NestWerk und seine fantastischen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche aus den strukturschwachen Stadtteilen Hamburgs noch besser unterstützen zu können, hat DO YOU FOOTBALL eine Trikot-Aktion ins Leben gerufen, mit der jede Mannschaft nicht nur neue Trikots bekommen, sondern dadurch NestWerk auch aktiv unterstützen kann. ‘Wir wollen mit dieser Aktion NestWerk und damit den Kids in Hamburg noch mehr helfen, weil wir das Engagement von NestWerk einfach fantastisch finden“ erklärt der Chef von DO YOU FOOTBALL, Bernd von Geldern.

200 Euro von jedem gekauften NestWerk-Trikot-Satz fließen direkt an NestWerk e.V. „Das ist eine großartige Geschichte und hilft uns beim Erhalt und weiteren Ausbau unserer Projekte“, erzählt begeistert Jana Jürges, Projektleiterin des Tag der Legenden. „Und hier gewinnen wirklich alle Beteiligten – insbesondere die Kids, die wir weiter kontinuierlich fördern können“, so Jana Jürges weiter. Frei nach dem Motto ‘Tue Deinem Team und NestWerk etwas Gutes’ ist der Trikot-Satz ab sofort im Online-Shop von DO YOU FOOTBALL erhältlich.

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Spezial: Bernd am Ball – Trainerdiskussion

Eigentlich äußere ich mich gar nicht zu Personalien beim FCSTP, aber heute morgen schrieb’ mir mein Kumpel Rauert, dass Friedhelm Funkel im Anmarsch sei und ob ich nicht etwas machen könnte, was das verhindert und da hab’ ich gedacht, schreib’ ich doch ein, zwei Zeilen dazu.

Nach dem blutleeren Auftritt in Frankfurt am Freitag hatte ich schon geschrieben, dass mir im Verein ein wenig die Zuspitzung fehlt, dass der Geruch von Durchschnitt durch die Luft wabert. Furchtbar, auf welche Weise das am Dienstag nachmittag unterlegt wurde. Nach dem Auftritt war klar, dass der Trainer nicht zu halten war, auch wenn die Basis für diese Entwicklung natürlich schon Wochen vorher gelegt wurde,  während der Posse um Schulte und Schubert. Nun also die Riesenchance zum Neuanfang und da wäre Funkel in der Tat als personifizierter Trainersöldner und Trainerdurchschnitt ein verheerendes Signal.

Was aber ist der richtige Weg ? Ein neuer, ein unverbrauchter Mann ?

Fascher hat gerade in Rostock unterschrieben, das wäre vielleicht einer gewesen. Thomas Wolter von Werder Bremen, alter Hamburger (HEBC) und seit Jahren Trainer der U23 von Werder mit einem Händchen für Talente (zuletzt Thy, davor Max Kruse) ? Das ist natürlich ein Risiko, aber ein interessantes. Ich glaube, dass Wolter eine Option wäre, dass aber Marco Kurz in dieser Situation noch schneller funktionieren könnte. Ich habe Kurz relativ eng bei seinem Engagement beim FCK erlebt, da waren wir ja beim Aufstieg und in der ersten Saison in der 1. Liga Ausstatter und da hat er auf mich einen fantastischen Eindruck gemacht. Und tatsächlich ist er mein Favorit. Auch, weil wir auf Stani kaum warten können, der wird erst im Winter in Köln beurlaubt. Aber im Gegensatz zu vielen anderen, fände ich eine Rückkehr von Stani auch ganz, ganz stark. Nur bitte keinen Neururer, Funkel, Oenning (Riesenwitz).

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Bernd am Ball – Gibt es glückliche 3:2-Siege?!

Samstag Abend um 18.30 war ich denn endlich auch beim 30-jährigen Klubjubiläum meines langjährigen Mitspielers Christian Wriedt im trashigen Klubheim von HEBC gelandet. Zu spät war ich, weil ich mir vorher noch den amtierenden Meister beim vermeintlich einfachsten Auswärtsspiel der Saison (Stand Samstag, 15.29 Uhr) anschauen wollte und natürlich war das unter uns Fußis DAS Thema des Abends. Es gibt ja kaum was schöneres, als an Stehtischen gelehnt mit einem Astra in der Hand über die Bundesliga zu schwafeln.

Ich vetrat die Meinung, dass Dortmund sich selber geschlagen hat und dass ich mir auch nach dem 3 zu 1 durch Son noch sicher war, dass Dortmund gewinnt, so eindeutig war eigentlich das Kräfteverhältnis der beiden Mannschaften. Aber Dortmund spielte zu ungenau, zu fahrig, zu unkonzentriert und auf dem Nachhauseweg hab’ ich mir gedacht, dass sie vielleicht auch dieses Jahr nicht mit der Dreichfachbelastung klarkommen, aber diesmal mit veränderten Vorzeichen. Die Gruppenphase der CL muss, trotz Brutalogruppe, auf jeden Fall überstanden werden, da reicht die Konzentration vielleicht nur dafür. Ein bischen früh, die Aussage, weiß ich, aber mich beschleicht da so ein Gefühl, dass der BVB vielleicht andere Prioritäten hat. Aber trotzdem dürfte Kloppo die gesamte Rückfahrt den Kopf geschüttelt haben, weil er bestimmt fassungslos war, wie seine Mannschaft dieses Spiel verlieren konnte. Nutznießer war also der HSV, allerdings muss ich denjenigen meiner Mannschaftskollegen recht geben, die meinten, dass die die drei Dinger schon selbst gemacht haben und das stimmt natürlich auch. Insofern stellt sich die Frage, ob ein 3:2 überhaupt glücklich sein kann.

Während sich der HSV also über einen eher glücklichen Sieg freuen konnte, fuhr der FCSTP mit einer eher unglücklichen Niederlage nach Hause. Die MOPO oder die Bild schrieb’ allerdings: ‘nur noch Mittelmaß’ und das trifft es wohl im Moment. Gegen Ahlen oder Aalen wird es wohl wieder reichen, danach aber auswärts wieder nicht und so dümpelt die Truppe schon zu Beginn der Saison so ein wenig dahin, so dass ich befürchte, dass auch das Mindestziel ‘so lange wie möglich oben dran bleiben’ nicht erreicht werden könnte. Irgendwie fehlt so ein bischen die Zuspitzung, in der Mannschaft und im Verein. Alles ein bischen vergleichbar, alles auch ein bischen austauschbar.

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Bernd am Ball – Protokoll CL, 1. Spieltag

Ich weiß manchmal auch nicht, warum das mit mir und sky nicht richtig funktioniert. Nun habe ich schon so ein Paket mit zwei HD-Kanälen, da zeigen die auf 1 Konferenz und auf 2 Schalke, das gibt es ja nicht. Ich hatte mich so auf Dortmund gefreut und nun das. Schalke in Piräus, das fand’ ich echt zu hart, also Konferenz, keine Ahnung, wann ich die das letzte Mal geschaut habe.

Aber, ich muss ehrlich sagen, das war was für mich, das war launig. Nein, nicht der Kaiser, der sichtlich gealtert Phrasen rausschießt, die nun wirklich überhaupt nichts mehr sagen und erst recht nicht witzig sind. Und nein, natürlich auch nicht das zähe Mühen von Mailand und Anderlecht, irgendetwas Ansehnliches zu produzieren. Aber es gab jede Menge Gossip, Sport, Neuigkeiten. Zum Beispiel, dass die Spieler von Milan Ihren Trainer Massimiliano Allegri abschießen wollen. Warum, konnte nicht geklärt werden, aber Ambrosini (Bank) und der Prinz von Berlin (ausgewechselt) haben so ein offensichtlichen Tammtamm gemacht, da könnte also was dran sein. Dann der traurige CR7: als der in dieser, nach hinten raus, wohl absolut hochklassigen Partie das 3 zu 2 schoß, lachte er mal wieder, mein kleiner, trauriger, portugiesischer Freund, so, als ob bei einem Spiel gegen Deutschland Philip Lahm nicht dabei wäre. Szene des Spiels aber mit großem Abstand, wie Mourinho auf den Platz sprintet und auf den Knien über denselben rutscht. Manchmal liebe ich ihn, das war so ein Moment. Ich habe gestern Abend noch mal gelernt, dass auch 100 Schiedsrichter im und am Strafraum nichts bringen, Wahnsinn. Der Schiedsrichter gibt ein einwandfreies Kopfballtor von Papadopoulos in Piräus nach einem Blackout des Keepers und der Typ, der wie ein Flitzer auf dem Sprung hinter dem Tor steht, korrigiert den Schiri. Steht 3 Meter daneben, beste Sicht, baut sich auf, sein Moment, räusperräusper, Herr Lehrer, ich hab’ was gesehen. Ja, was denn, Du Blinder ?  Nicht auszudenken, wenn so ein Ding dann noch schief geht. Erfreulich auch, dass Dortmund CL doch kann, natürlich Lewandowski, natürlich mit verschossenem Elfmeter (Hummels) und mit leicht schlotternden Beinen, aber immerhin. Was gab’ es noch? Geld schießt Tore (PSG) und Zlatan sowieso immer und überall. Und natürlich der wahre Prinz, der scheinbar bei Arsenal angekommen ist. Schön freigespielt, lange gewartet, eingeschoben. Vielleicht bekommt Wenger den Jungen ja noch mal richtig wieder hin. Im Ergebnis: wir liegen schon wieder 0,8 Punkte vor Italien in der 5-Jahres-Wertung für diese Saison.

Und: heute ist wieder Konferenz, aber da gönne ich mir den Auftritt der Bayern, 90 Minuten.

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Bernd am Ball – heute mal Sport

Letzte Woche noch ein bisschen fußballmüde, hab’ ich mir am Wochenende eine volle Packung Fußball reingezogen, und, was soll ich sagen, das perlte. Samstagnachmittag mit Sohnemann und Paul Ripky zu FC St. Pauli gegen Sandhausen. Vom Papier her, wie man in den 70ern so gern sagte, eine Partie der ersten DFB-Pokal Runde, hier aber schon richtungweisender Zweitligawettkampf. St. Pauli kam schwer ins Spiel, Sandhausen, die echt ‘ne ganz gute Truppe haben, dagegen zu zwei Riesenchancen. Stark, wie sich der FCSTP stabilisierte und nach der Halbzeit war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Tore fielen. Zum Glück steht die Truppe beim nächsten Spiel in Köln nicht sooo sehr unter Druck, wie der Gegner. Ohnehin ist ja ganz interessant, wie Stani mit der Situation in Köln umgeht. Oder kann er vielleicht doch nur Pauli?

Nach dem Spiel sofort nach Hause, das Nordderby wartete. Ich habe ja hier vor Ort mitbekommen, dass Raffer van der Verrat nun die letzte aller Chancen für den halbtoten Dino ist, dass aber die MOPO so was hier schreibt, um die Verhandlungen nach Abschluss zu dokumentieren, macht mich fassungslos: “18.13 Uhr: Van der Vaart verlässt die Geschäftsstelle des HSV – nicht ohne, den immer noch ausharrenden Fans jeden Autogrammwunsch zu erfüllen. „Jesus ist da“, sagt ein Anhänger. Er hat Freudentränen in den Augen.” Fan und Zeitung sollten sich schämen. Na ja, weiter im Text. Das Nordderby war echt packend, es zeigte aber auch, dass sich FastFußballexperte Arnesen und Superexperte Kühne mal die wirkliche Problemzone des HSV hätten anschauen sollten, bevor sie für insgesamt 21 Mio. € die Mittelfeldzentrale verstärken. Vor Adler und hinter den zwei Sechsern spielen nämlich vier Halunken ein Schurkenstück ungeahnten Ausmaßes. Es geht darum, in einem Spiel möglichst keinen Zweikampf zu gewinnen, was natürlich nicht immer gelingen kann. Aogo hat es aber mit 13 % gewonnener Zweikämpfe fast geschafft, da zählte sein Foul vorm zweiten Elfmeter aber nicht dazu. Na ja, am Ende hat es der HSV abgehakt, war ja schon seit Monaten klar, dass ohne van der Valencia kein Spiel zu gewinnen ist. Insofern hat der HSV dieses Jahr nur 32 Spiele.

Was es bewirken kann, wenn zu einem funktionierenden Kader noch ein Megatransfer dazu kommt, konnte ich am Sonntagabend beobachten. Martinez auf der Bank, also in Sichtweite, haben die restlichen Mittelfeldspieler des FCB gespielt, als wäre es eine einzige Bewerbung auf einen der wenigen Stammplätze. Das war eine Gala, herrlich. Herrlich auch, weil Müller, Schweini und Konsorten nächste Woche in der Nationalmannschaft zweimal die Gelegenheit haben, groß aufzuziehen. Gegen Färöer, na ja, klarer Sieg, aber in Österreich, da sollte es bitte auch ein Sieg sein.

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